Was ist Lärm?

Lärm und seine Auswirkungen

Schematische Darstellung des menschlichen Ohres

"Freizeitlärm" ist heute in aller Munde. Oft gerät hierüber die Belastung des Gehörs am Arbeitsplatz in den Hintergrund. Schallpegel, die wir (obwohl sie unglaubliche Größenordnungen erreichen) häufig noch nicht als unangenehm wahrnehmen (siehe Grafik) schädigen das Gehör nachhaltig und unheilbar.

Hörschädigungen durch Lärm sind tückisch.

Denn nur selten werden Höreinbußen durch Lärmeinwirkungen unmittelbar wahrgenommen. In der Regel schädigt Lärm das Gehör langsam und unbemerkt, aber stetig. Vor allem jedoch dauerhaft und irreversibel. Die empfindlichen Haarsinneszellen im Innenohr des Menschen werden durch dauerhafte Lärmeinwirkung regelrecht herausgerissen.

Knallende Geräusche können am Arbeitsplatz zu sofortigen Hörverlusten führen. Ein Schlag auf eine Metallplatte, ein Schuss oder ähnliches können in Ohrnähe ausgeführt bis zu 170 dB(C) Spitzenpegel erreichen. Ungeschützte Ohren werden hierbei häufig sofort in Mitleidenschaft gezogen.

Vergleich von Schallpegeln verschiedener QuellenDie Dauerbelastung und der allmählige Hörschaden

Tückischer sind die dauerhaften Belastungen zwischen 80 und 110 dB, die an Arbeitsplätzen häufig anzufinden sind. Arbeiter nehmen diese Belastung nach einiger Zeit nicht mehr als unangenehm war. Ein tragischer Trugschluss: durch regelmäßige Belastung des Gehörs entwickelt sich langsam aber nachhaltig eine Lärmschwerhörigkeit.

Die Auswirkungen einer regelmäßigen ungeschützten Lärmkonsums zeigen sich in ihrer vollen Konsequenz erst am Ende eines Arbeitslebens: Die Betroffenen hören schlecht, kapseln sich ab, können ihre Mitmenschen nicht mehr richtig verstehen. Lärmschwerhörigkeit ist derzeit mit großem Abstand die häufigste der durch durch die Berufsgenossenschaften anerkannten Berufskrankheiten.

Zum Vergleich: Auf Tanzflächen in Diskotheken werden Durchschnittswerte von 90–105 dB erreicht, bei einer Opernaufführung im Orchestergraben 80–100 dB und bei Rockkonzerten 100–115 dB. In Techno-Diskos wird häufig sogar die Schmerzgrenze, die bei ungefähr 120 dB liegt, überschritten!

Die Lautstärke richtig einschätzen

Schallpegelmesser im EinsatzWie hoch der Pegel in verschiedenen Situationen um Sie herum ist, können Sie mit einem Schallpegelmesser überprüfen.

Besuchen Sie unsere Pegelseite. Hier haben wir verschiedene Lautstärkepegel miteinander verglichen.

Wenn der Lärm, dem Sie ausgesetzt sind, nicht eindeutig über der Schmerzgrenze liegt (Ohrgeräusche wie Pfeifen, Rauschen usw. weisen auf eine sichere Schädigung hin), kann niemand definitiv vorhersagen, wann eine Gehörschädigung eintritt. Je nach Dauer und Frequenz des Lärms kann das Gehör o. g. Schallpegel durchaus einmal verkraften oder umgekehrt auch schon bei niedrigeren Werten Schaden nehmen. Fakt ist aber: Immer wenn Sie lautem, lang anhaltendem oder schlichtweg störendem Schall Schall / Lärm: Maximale wöchentliche Einwirkzeitenausgesetzt sind, haben Sie eindeutig zu viel um die Ohren. Kommt dann noch die richtige Kombination aus Schallpegel (dB), Frequenz (Hertz) und Einwirkzeit hinzu, kann das Ihr Gehör und Ihre Gesundheit regelrecht ruinieren.

Lärm: Weitere Risiken

Außer gehörschädigenden Einflüssen hat Lärm noch folgende (einige von vielen) negative Auswirkungen:

  • hohes Risiko, einen Tinnitus (Ohrgeräusch) zu erleiden
  • Warnsignale werden überhört
  • herabgesetzte Arbeitsleistung (Fehler, Unfall, Krankheit)
  • Anstieg des Blutdrucks
  • erhöhter Energieverbrauch des Körpers
  • Abfall des elektrischen Hautwiderstandes
  • Abnahme der Peristaltik
  • Herabsetzung der Durchblutung
  • mangelhafte Regeneration in Relax-Phasen
  • beeinflusste Tiefschlafphase

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Eine Übersicht von aktuellen Gehörschützern für den betrieblichen Bereich finden Sie hier.

 

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